Spielberichte Herbst 2017
11.Runde: So.15.10.17
SV UNIQA Ziersdorf - SV Sitzendorf 4:1 (1:1)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Patronanz:
Ballspende:
Wein des Tages:
Marcus Pottendorfer
126
Karl Wagner
Karl Wunderer
Weinbau Herbert Katzler, Ziersdorf
Aufstellung: Anderle, Radulovic (79., Hofmann), Mollay, Murhammer, Hromek (86., Stark), Genger, Polland, Zuzic, Steiner, Traxler (HZ., Weiss), Heichinger
Torfolge: 0:1 (15., Petrovic); 1:1 (23., Steiner); 2:1 (81., Steiner); 3:1 (83., Steiner); 4:1 (85., Hromek)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:

Vorspiel von der U15 bzw. den Mädchen
Da der SV Sitzendorf über keine Reserve verfügt, wird das Vorspiel von der U15 bzw. unserer Mädchenmannschaft bestritten. Bei den Sitzendorfern selbst tat sich im Sommer einiges - so kamen mit Yigitbilek, Erkol und Spielertrainer Gurdic unter anderem drei Neue aus Hollabrunn. Die Mannschaft hat das eine oder andere Mal auch schon groß aufgezeigt. Hervorzuheben ist hier sicherlich der Punktegewinn gegen Guntersdorf und gegen Ravelsbach.
Den Ankick für diese Partie führen Karl Wunderer und Karl Wagner aus. Karl Wagner feierte seinen 80iger, wozu wir auch auf diesem Weg, unserem treuen und immer gut gelaunten Ex-Sektionsleiter, recht herzlich gratulieren.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Erneuter Rückstand

Die vom Ex Ziersdorfer Adnir Gurdic offensichtlich top motivierten Sitzendorfer beginnen sehr couragiert. So etwa sieben Minuten vergehen, bis der SVZ so halbwegs realisiert, dass die Partie angepfiffen ist. Nachdem Sitzendorfs Petrovic zwei Mal vor Anderle gefährlich auftaucht (2., 5.), geht ein scharfer Schuss von Christoph Polland knapp am Tor vorbei (8.), und David Steiner bleibt im 1:1 am Sitzendorfer Tormann hängen (9.). In der 15. Minute die kalte Dusche - Petrovic entwischt der SVZ Abwehr und schiebt den Ball allein vor Raphael Anderle vorbei ins Tor (15.). Die Ziersdorfer Antwort lässt nicht lange auf sich warten und einen Doppelpass zwischen Jan Hromek und David Steiner, schließt Letzterer zum 1:1 ab (23.). Bis zum Pausenpfiff spielt nun nur noch der SVZ, doch drei Großchancen werden vergeben (30., 32., 42.).
2. Hälfte:

Erneuter später Sieg
Auch der Start in die zweite Hälfte will aus Ziersdorfer Sicht nicht wirklich gelingen. Die Sitzendorfer ziehen sich nun geschickt zurück und der SVZ findet, geschuldet auch durch zahlreiche Abspielfehler, keinen Weg durch die Abwehr. Auf beiden Seiten gibt es zwei Freistoßchancen und eine gar nicht so schlechte Sitzendorfer Möglichkeit (63.). Den größten Sitzer vergibt Jan Hromek, als er nach einem seitlich getretenen Freistoß, am 5er völlig frei stehend, neben das Tor köpft (74.). Neben den Kräften scheint bei den wacker kämpfenden Gästen nun auch die Disziplin etwas zu schwinden. Torschütze Petrovic beleidigt den jungen Schiedsrichter und sieht glatt Rot (74.). Nun ist zumindest die Sitzendorfer Kontergefahr gebannt. Der SVZ packt jetzt vermehrt die Brechstange aus und kommt so in der 81. Minute zum 2:1 (81.). Steiner erhöht nur zwei Minuten später, nach einem wunderbaren Heber aus rund vierzig Metern auf 3:1. Zwischendurch machen Cumali Koc die Nerven einen Strich durch die Rechnung, und er sieht nach einer Tätlichkeit ebenfalls Rot (83.). Für den Endstand sorgt in der 85. Minute Jan Hromek, in dem er das 4:1 erzielt.
Fazit: Der SVZ hat sich erneut, durch viele in der ersten Hälfte vergebene Chancen, das Leben selbst schwer gemacht. Wiederum gelang es aber dank eines unbedingten Siegeswillen das Spiel doch noch zu gewinnen. Des Weiteren scheint sich die für eine zweite Klasse überragende Trainingsbeteiligung von jeweils 18 bis 22 Leuten positiv auszuwirken. Die Mannschaft hat so, aufgrund ihres konditionellen Zustandes, stets die Möglichkeiten in der Schlussphase noch einen Gang zuzulegen.
Kein Reservespiel


10.Runde: So.08.10.17
SV Manhartsberg - SV UNIQA Ziersdorf 1:3 (1:0)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Günther Dangl
90
Aufstellung: Anderle, Radulovic, Mollay, Murhammer (87., Hofmann), Hromek, Kührer (65., Genger), Polland, Zuzic, Steiner, Heichinger (91., Stark), Traxler
Torfolge: 1:0 (41., Nöstelbacher); 1:1 (74., Hromek); 1:2 (89., Heichinger); 1:3 (93., Steiner)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:

Bestes Heimteam
Der SV UNIQA Ziersdorf ist kommenden Sonntag beim Tabellenfünften Manhartsberg in Schrattenthal zu Gast. Manhartsberg ist zu Hause nicht nur das einzig ungeschlagene Team, sondern sogar noch ohne Punkteverlust. Der Mannschaftskader hat sich gegenüber der Vorsaison zwar nicht verändert, aber es gibt einen neuen Trainer, denn Manhartsbergs Toptorschütze David Kriz bekleidet nun auch dieses Amt.
Gegenüber der Vorwoche gibt es in der Startaufstellung ein paar Änderungen. Der wiedergenesene Abwehrchef Werner Muhammer startet anstelle von Christopher Genger, Tobias Kührer ersetzt Florian Weiss, der mit der Schule in Irland weilt, und Gernot Traxler spielt für den verletzten Ingo Attermeyer.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

5 vergebene 100er

Der SVZ startet beim Tabellenfünften überfallsartig und spielt die Gastgeber in den ersten 20 Minuten regelrecht an die Wand. Einzig und allein die Chancenauswertung lässt zu wünschen übrig, und so scheitern Kevin Heichinger (4.), Jan Hromek (6.), David Steiner (8.) und Tobias Kührer (18.) bei ihren Großchancen. Wie aus dem Nichts kommen die Manhartsberger zu einem 100er, schießen aber zum Glück vom 5er übers leere Tor (20.). Nun gibt es von zwei Manhartsberger Freistößen (22., 29.), die jeweils Raphael Anderle mittels Glanzparaden bravourös entschärft und einem Ziersdorfer Freistoß (27.), den David Steiner in die Mauer schießt, zu berichten. Der SVZ findet zwar bis zur Pause noch eine zwingende Möglichkeit (32.), bei der Hromek mit seinem Heber scheitert, vor, doch irgendwie lässt der SVZ so ab der 20. Minute die letzte Entschlossenheit vermissen. So kommt es in der 40. Minute, wie es aufgrund der zahlreich vergebenen Chancen fast schon zu befürchten war - der stärkste Manhartsberger Nöstelbacher entwischt der SVZ Abwehr und stellt auf 1:0 (40.).
2. Hälfte:

Spät aber doch
Trainer Erwin Heichinger redet in der Pause auf sein Team ein, sich wieder mehr zu engagieren. Der SVZ übernimmt auch prompt wieder das Kommando. Abgesehen von einem gut geschossenen Manhartsberger Freistoß (60.), bei dem abermals Raphael Anderle seine Klasse beweist, ist nun Einbahnstraßenfußball Richtung Manhartsberger Tor angesagt. Zum Teil vergeben die Ziersdorfer ihre guten Möglichkeiten aber fast schon leichtfertig, als David Steiner (53.) und Dejan Radulovic (62.) mit ihrem Versuch den Tormann zu überheben, anstelle bei diesem Stand einfach mal draufzuhauen, scheitern. Es ist aber auch Pech dabei, als zum Beispiel Jan Hromek, nach Zuzic Zuspiel, allein vor dem Tor ins Straucheln kommt (53.), oder der Tormann einen super Distanzschuss von Christoph Polland (74.) gerade noch zur Ecke lenken kann. Der unermüdlich kämpfende Martin Zuzic erkämpft sich zum wiederholten Male im Mittelfeld den Ball, spielt raus zu David Steiner und dessen Stangler verwertet Jan Hromek zum längst überfälligen Ausgleich (74.). Nun riecht das gesamte Team Lunte und jeder haut sich noch mehr rein, um vielleicht doch noch die erhofften drei Punkte einzufahren. Einzig und allein vor dem Tor gelingt zunächst nichts, denn Jan Hromek (76.) und Martin Steiner (88.) scheitern bei ihren Großchancen. Es ist abermals Martin Zuzic, der sich den Ball im Mittelfeld erkämpft, mit einem genialen Pass Kevin Heichinger freispielt, dieser allen entwischt und den Ball am herauseilenden Keeper zum viel umjubelten 1:2 (89.) vorbeischiebt. Zum großen Zittern kommt es nicht, denn David Steiner setzt in der 93. Minute noch einen drauf und so gibt es am Ende einen doch noch überzeugenden Auswärtssieg.
Fazit: Es war schon beeindruckend mit welchem Willen und Einsatz die eingesetzten Ziersdorfer Akteure ans Werk gingen. Dieser unbedingte Wille unbedingt drei Punkte holen zu wollen, führte am Ende dazu, dass sich die zum Teil fahrlässig vergebenen Chancen am Ende nicht rächten. Denn der einzige kleine Kritikpunkt ist, wie man in so einem Match vier Mal allein vor dem Tormann einen Heber versuchen kann.
3:0 (0:0)
Bericht Reserve:
Die sehr ersatzgeschwächte Reserve war in der ersten Hälfte, trotz vieler Abspielfehler, zwar das spielbestimmende Team, scheiterte jedoch bei einer Großchance. In der zweiten Hälfte gab sich das junge Ziersdorfer Team dann mit der Zuschauerrolle zufrieden und so hatte es Manhartsberg nicht allzu schwer, zu den drei Toren zu kommen.
Bericht (NÖFV-Online)


9.Runde: So.01.10.17
SV UNIQA Ziersdorf - SV Zellerndorf 6:0 (1:0)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Patronanz:
Ballspende:
Wein des Tages:
Markus Marchsteiner
270
gfGR Harald Schörg MSc
Melis Treff, Hollabrunner Straße in Ziersdorf
Weinhaus Greilinger, Ziersdorf
Aufstellung: Anderle, Radulovic (72., Kührer), Attermeyer (30., Traxler), Mollay, Weiss, Hromek, Genger, Polland, Zuzic, Steiner (84., Stark), Heichinger
Torfolge: 1:0 (42., Steiner); 2:0 (49., Steiner); 3:0 (62., Steiner); 4:0 (65., Steiner); 5:0 (77., Steiner); 6:0 (79., Heichinger)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:

Unberechenbare Zellerndorfer
Aktuell liegt der SV Zellerndorf nur drei Punkte hinter dem SV UNIQA Ziersdorf. Eine dementsprechend enge Partie darf am Sonntag erwartet werden. Letzte Saison feierte der SVZ einen Heimsieg, ging aber in Zellerndorf als Verlierer vom Platz. Zellerndorf erwies sich in den letzten vier Runde als Camelion. Auf Heimsiege folgten eher überraschende Auswärtsniederlagen.
Werner Murhamer musste krankheitsbedingt absagen und somit wartete Trainer Heichinger mit einer Eigenbau Viererabwehrkette auf, in der Julian Mollay mit seinen 21 Jahren der Älteste ist.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Starke Schlussviertelstunde

Die Heimischen finden zu Beginn keinen Zugriff auf das Spiel, überlassen den Zellerndorfern zum Teil kampflos das Mittelfeld und Fehlpässe auf beiden Seiten prägen zunächst die Partie. In der 8. Minute landete der Ball an der Ziersdorfer Stange und beim Nachschuss muss Raphael Anderle in höchster Not retten. Anderle ist es auch, der bei einem weiteren gefährlichen Schuss seine Farben mit einer super Parade vor einem Verlusttreffer bewahrt (30.). So richtig für Torgefahr können die Ziersdorfer in dieser ersten halben Stunde nur einmal sorgen und zwar nach einem Eckball, bei dem schlussendlich Dejan Radulovic aus ca. 4 Metern übers Tor schießt (16.). So ab der 30. Minute bekommt der SVZ immer mehr Oberwasser. Jan Hromek lupft einen schnell abgespielten Freistoß in der 42. Minute durch die Abwehrreihen und David Steiner finalisiert per Kopf zum 1:0. Diese starke Schlussviertelstunde hätte beinahe noch zum 2:0 geführt, doch Martin Zuzic scheitert knapp (45.).
2. Hälfte:

Eine Freude zuzusehen
Die Zellerndorfer beginnen couragiert, doch bei Gernot Traxler, der nach 30 Minuten den angeschlagenen Ingo Attermayer ersetzte, Julian Mollay, Christopher Genger sowie Christoph Polland gibt es kein Durchkommen. Die Abwehrkette setzt aber auch immer wieder offensiv Akzente. Nach einem Diagonalpass von Traxler über die gegnerische Abwehr zu Steiner, überhebt Letzterer den Tormann zum 2:0 (49.). So wirklich geschlagen geben sich die Zellerndorfer zwar noch nicht, aber abgesehen von ein, zwei Angriffen, bei denen sie sich in der Ziersdorfer Abwehr festlaufen, gibt es nichts zu berichten. Wieder ist es einer aus der Abwehrkette, der den nächsten Treffer einleitet. Nachdem er sich den Ball erkämpft, spielt Mollay mit einem Lochpass Hromek frei, dieser zurück zu Steiner und der Ziersdorfer Topscorer schießt trocken zum 3:0 ein (62.). Steiner hat noch nicht genug, trifft noch zwei Mal und nach 77 Minuten steht es 5:0. Eine super Kombination, die Kevin Heichinger abschließt, führt zum nächsten Treffer (79.). Beinahe hätten die beiden eingetauschten 15 Jährigen, die sofort selbstbewusst am Spiel teilnehmen, noch für weitere Tore gesorgt. Doch zunächst legt Tobias Kührer ab, anstatt selbst den Abschluss zu suchen (82.), nachdem er sich super in den Strafraum dribbelt, und dann fällt der Abschluss von David Stark aus zwölf Metern zu zentral und zu leicht aus (87.).
Fazit: 5 Spiele, 5 Siege bei einem Torverhältnis von 36:5 geben sportlich natürlich viel Anlass zur Freude.
Dieses Fazit möchte ich aber allen fleißigen Bienchen und Bienen, die hinter dem Schwarz-Weißen Vorhang werken, widmen und mich bei allen bedanken - ihr habt den SVZ wieder zu einem "Verein" gemacht.
Am Samstag hatte der SVZ drei Heimspiele, am Sonntagvormittag ein sehr gut besuchtes U8 Turnier, zu Mittag wurde das Kalenderfoto gemacht und am Nachmittag spielte die Reserve und die Erste. Die Kantine war wieder eine Wohlfühloase, die Küche ließ keine kulinarischen Wünsche offen, die Anlage und der Platz lassen puncto Pflege und Zustand mit der Zunge schnalzen und der Nachwuchs und die Nachwuchsbetreuer machen einem ohnedies nur stolz. Bewusst nenne ich keine Namen, möchte aber DANKE sagen, weil ich weiß, dass dieses Wochenende die Eine oder den Anderen an die Grenze des Zumutbaren brachten.
Bei so einem Team ist es nicht allzu schwer Obmann zu sein, denn da kann man als Obmann am Spieltag auch mal relaxed im weißen Hemd durch die zufriedenen Gäste schlendern.
8:1 (3:1)
Torschützen SVZ:
2x Stark; 2x Ötztürk; Rockenbauer; Kuntner; Tobias; Kurdi
Bericht Reserve:
Nur zu Beginn kann Zellerndorf die Begegnung offen gestalten. Sie gehen auch nach 17 Minuten in Führung, doch nur eine Minute später gleicht Rockenbauer aus und noch vor der Pause kann der SVZ auf 3:1 davonziehen.
Zweite Hälfte ist es dann praktisch ein Ziersdorfer Schaulauf verbunden mit 5 weiteren Toren.
Bericht (NÖFV-Online)


8.Runde: Fr.22.09.17
ATSV Hollabrunn - SV UNIQA Ziersdorf 2:4 (0:2)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Markus Javornik
70
Aufstellung: Anderle, Radulovic, Attermeyer (73., Traxler), Mollay, Murhammer, Weiss (90., Kührer), Hromek (86., Rockenbauer), Polland, Zuzic, Steiner, Heichinger
Torfolge: 0:1 (29., Hromek); 0:2 (42., Polland); 1:2 (70., Stajkovic); 1:3 (81., Steiner); 1:4 (87., Steiner); 2:4 (91., Tazi)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:

Zu Hause noch ungeschlagen
Nach zwei Niederlagen, gegen die beiden Titelfavoriten, ist der SV UNIQA Ziersdorf am Freitag bei einem "Mittelständler" zu Gast. Vor allem zu Hause, wo die Hollabrunner noch ungeschlagen sind, zeigen sich die Bezirkshauptstädter gegenüber der Vorsaison stark verbessert. Mit Ivica Ristic, Turgut Tazi und Dejan Stajkovic, alle drei vom Radnicki OFK, sowie Jose Melo Jacobo von Hellas Kagran, verstärkte sich der aktuelle Tabellenneunte im Sommer gleich mit vier Akteuren aus dem Wiener Fußball.
Da der SVZ in dieser Saison zum Glück ohne gröbere Blessuren bleibt, kann Trainer Heichinger, abgesehen vom langzeitverletzten Zehetner, auch dieses Mal aus dem Vollen schöpfen.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Steiner der Assistgeber

Es ist eine sehr zerfahrene erste halbe Stunde die man in Hollabrunn sieht. Zahlreiche Fehlpässe auf beiden Seiten prägen das Spiel. Positiv ist, dass der SVZ dieses Mal vermehrt versucht über die Seiten zu kommen. Der SVZ erspielt sich in diesen ersten 28 Minuten zwar keine zwingenden Torchancen, man hat aber den Eindruck, dass der Ziersdorfer Führungstreffer nur eine Frage der Zeit ist. In der 29. Minute kommt der SVZ wieder einmal über die Seite - Steiner spielt quer zum heraneilenden Weiss, dieser bringt zwar den Ball nicht im Tor unter, aber das Leder zu Hromek, welcher zum 0:1 abstaubt. Nun haben die Ziersdorfer zwar eine relativ gute Phase, aber bei einem Eckball auch Glück, dass ein Hollabrunner knapp am Tor vorbeiköpft (35.). Abgesehen vom 0:2 (42.), bei dem der SVZ abermals via Heichinger über die Seite kommt, dann Steiner uneigennützig für Polland ablegt und dieser sicher einnetzt, gibt es auch in der Schlussviertelsunde der ersten Hälfte kaum Höhepunkte.
2. Hälfte:

Steiner der Torschütze
Die Ziersdorfer haben nach Wiederbeginn einige spielerische Probleme. Bei einem schnellen Gegenstoß muss Zuzic mit einem schulmäßigen Tackling, für das er aber fälschlicher Weise die Gelbe sieht, in höchster Not retten (49.). Nach einem erneuten Fehlpass im Ziersdorfer Angriffsspiel, hat es Mollay plötzlich am eigenen Strafraum mit drei Hollabrunner zu tun, doch er verteidigt perfekt und so endet diese große Hollabrunner Möglichkeit mit einem Fehlpass (55.). Die zum Teil harte Gangart der Hollbrunner hat ihnen mittlerweile sechs Gelbe wegen Foulspiel eingebracht. Sie bleiben aber auch gefährlich und so muss Weiss nach einem Eckball auf der Linie retten (57.). Nun bekommt der SVZ das Spiel wieder einigermaßen in die Hand. Es ist wiederum Steiner, der mit einem super Querpass Kevin Heichinger in Szene setzt, doch dieser schießt allein vor dem Torwart am langen Eck vorbei (69.). Dieser vergebene 100er rächt sich im drauffolgenden Konter mit dem Anschlusstreffer (70.). Drei Minuten danach scheitert Heichinger abermals am Torwart. Doch heute ist Steiner in Spiellaune, tanzt in der 81. Minute an der Strafraumgrenze die halbe Hollabrunner Verteidigung aus und schießt anschließend zum 1:3 ein. Nur sechs Minuten später zirkelt er einen Freistoß unhaltbar zum 1:4 ins Tor. Wenn man schon einmal einen Fehler begeht, dann wenn es bereits egal ist. Dieser passiert, dem sonst sehr starken und fehlerfreien Murhamer in der Nachspielzeit und bringt das 2:4 mit sich.
Fazit: Nach zwei Niederlagen erfüllte der SVZ mit dem Auswärtssieg die Pflicht, um wenigstens so halbwegs mit dem Spitzenreiter in Schlagdistanz bleiben zu können. Viel mehr war es aber nicht, aber punkto Einsatz und Laufbereitschaft darf sich das Team auch nach dem Auftritt in Hollabrunn wieder mit erhobenen Haupt in den Spiegel schauen.
0:5 (0:0)
Torschützen SVZ:
3x Mustafoski; Guggenberger, Kuntner
Bericht Reserve:
Das Spiel steht quasi im Zeichen des Abschiedes vom Reserve Toptorjäger Florian Kern, der sich kommende Woche leider wegen einer Schulterverletzung unters Messer legen muss - FLO wir wünschen dir alles Gute und hoffen, dass du bald wieder fit retour bist.
In der ersten Hälfte laufen Kern und Co zwar viel, doch es will einfach kein Treffer gelingen. Anders im zweiten Durchgang, bei dem es fünf, zum Teil der schöne, Tore zu bejubeln gibt.
Bericht (NÖFV-Online)


7.Runde: So.17.09.17
SV UNIQA Ziersdorf - USV Nappersdorf 0:2 (0:1)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Patronanz:
Ballspende:
Wein des Tages:
Gerald Seizer
165
Weingut Andreas Pröll
Manfred Leprich
Weinhof Christoph Brandl, Radlbrunn
Aufstellung: Anderle, Radulovic, Mollay, Murhammer, Weiss (83., Kührer), Hromek, Rockenbauer (66., Attermeyer), Polland, Zuzic, Steiner, Heichinger
Torfolge: 0:1 (20., Matousek); 0:2 (77., Matousek)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:

Der nächste Kracher
Nach dem Spiel in Guntersdorf hat der SV UNIQA Ziersdorf am Sontag mit dem USV Nappersdorf den nächsten Titelaspiranten zu Gast. Der aktuelle Tabellenführer stieg vergangene Saison aus der 1. Klasse Nordwest ab und baute die Mannschaft in Folge etwas um. So stehen 7 Neuzugängen, 6 Abgänge gegenüber. Nicht nur mit dem führenden in der Torschützenliste Adam Fiala (11 Tore) und dem Spielertrainer Zdenek Matousek (6 Tore) scheinen sehr gute Transfers geglückt zu sein. Der SVZ wird also eine ähnlich starke kämpferische Leistung wie in Guntersdorf, gepaart mit etwas Spielglück, welches man zum Teil auch erzwingen wird müssen, benötigen, um gegen dieses starke Team reüssieren zu können.
Wegen des Regens stand die Partie lange Zeit auf der Kippe - schlussendlich war der Platz in einem sehr guten Zustand, Trainer Heichinger konnte aus dem Vollen schöpfen und so stand eigentlich einer unterhaltsamen Begegnung nichts im Wege.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Zu viele Fehlpässe

Das Match beginnt mit einem 100er für Ziersdorf, doch Steiner scheitert im 1:1 am Tormann (1.). Nur zwei Minuten später die nächste große Möglichkeit für den SVZ, doch dieses Mal legt Steiner für Hromek ab, anstatt selbst den Abschluss zu suchen (3.). Der SVZ lässt sich nun an den eigenen Strafraum drängen und kann sich aus dieser Umklammerung kaum lösen. Die Angriffsversuche enden fast ausschließlich mit einem Fehlpass. Abgesehen von einigen Fernschüssen, die aber allesamt übers oder neben das Tor gehen, gibt s keine Chancen für den Tabellenführer. Sie gehen aber dennoch in Führung, denn ein Freistoß wird in den Strafraum gezirkelt, Spielertrainer Matousek kommt vor dem herausspringenden Anderle an den Ball und köpft zum 0:1 ein (20.). Ein Rockenbauer Freistoß (35.), der nur knapp am Tor vorbei streicht, ist der erste ernstzunehmende Ziersdorfer Angriff, nach den beiden Steiner Möglichkeiten in den Anfangsminuten. Nun ist aber der SVZ wieder da, doch zunächst kann der Tormann mit einer Glanzparade einen Zuzic Schuss entschärfen (38.) und dann rutscht Rockebauer aus, nachdem er den Tormann bereits umkurven konnte (45.). Zwischendurch hat Nappersdorf, die erste richtige Torchance aus dem Spiel, doch Sevik trifft allein vor Anderle das Außennetz (39.).
2. Hälfte:

Zweiter Standard
In der zweiten Hälfte überlassen die Nappersdorfer zunächst den Ziersdorfern die Regiearbeit. Sie positionieren sich in der eigenen Hälfte und haben eigentlich leichtes Spiel, da einerseits der Ziersdorfer Spieleraufbau nach wie vor durch zahlreiche Abspielfehler geprägt ist und anderseits der SVZ viel zu mutlos nachrückt. Einmal zeigt Polland ansatzweise wie es gehen könnte, als er von rechts in den Strafraum eindringt, schlussendlich sein abschließender Stangler ab misslingt (49.). Abgesehen von dem einen oder anderen halbherzigen Konterversuch machen die Nappersdorfer nicht viel, doch sie stehen hinten sehr gut und haben gegen die zwei, drei Ziersdorfer, die sich in die Nähe ihres Tores trauen, leichtes Spiel. Dennoch kommt der SVZ zu einer Großchance, doch Hromek kommt nicht in die Höhe und kann so eine super Hereingabe nicht einnicken (62.). In der 73. Minute ein Freistoß in guter Position für den SVZ - der Ball landet in der Mauer, es folgen zwei Pässe und plötzlich steht Fiala allein vor Anderle, der aber den Ball noch über die Latte drehen kann (73.). Auf der Gegenseite ein weiterer 100er für den SVZ, doch Polland trifft bei einem Stangler von Steiner leider den Ball nicht und dann schießt Radulovic aus rund 12 Metern drüber (75.). Das war es dann auch schon mit der Ziersdorfer Herrlichkeit, denn ein weiterer Nappersdorfer Freistoß wird in den Strafraum gezirkelt und abermals ist Matousek per Kopf zur Stelle (77.). Dieses 0:2 ist die endgültige Vorentscheidung. Die Ziersdorfer Gegenwehr ist nun gebrochen und Nappersdorf lässt zum Glück, ohne großes Trara die restliche Spielzeit verstreichen.
Fazit: Punkto Einsatz, Laufbereitschaft und Disziplin kann man der Mannschaft sicherlich keinen Vorwurf machen. Der SVZ hätte auch seine Möglichkeiten gehabt, sicher sogar mehr als Nappersdorf, doch am Ende siegte eine sehr routinierte Nappersdorfer Mannschaft, gegen einen SVZ, der in der einen oder anderen Phase etwas mutiger auftreten hätte können.

Bericht Reserve:
Reserven abgesagt


6.Runde: So.10.09.17
SC Guntersdorf - SV UNIQA Ziersdorf 3:2 (2:0)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Ewald Riegler
230
Aufstellung: Anderle, Radulovic, Mollay, Murhammer, Weiss, Hromek, Polland, Zuzic, Steiner, Kührer (62., Rockenbauer), Heichinger
Torfolge: 1:0 (26., Kurzweil); 2:0 (32., Kurzweil); 2:1 (55., Kührer); 3:1 (87., Kurzweil); 3:2 (89., Hromek)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:

Zu Gast beim Titelfavoriten
Der SV UNIQA Ziersdorf thront zwar nach 5 Runden mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze, ist aber dennoch kommenden Sonntag in Guntersdorf der krasse Außenseiter. Guntersdorf zog sich vor einem Jahr freiwillig aus der 2. Landesliga in die 2. Klasse zurück. Das Ziel ist nun die 1. Klasse und dieses will Guntersdorf mit einem durch viele landesligaerprobte Spieler gespickten Kader erreichen. Dennoch kann diese Ziersdorfer Mannschaft, an einem guten Tag, an dem alle 100% geben, die Vorgaben des Trainers umsetzen, auch in Guntersdorf punkten - gut genug dazu wäre unser Team allemal!
Trainer Heichinger vertraut demselben Team wie in der Vorwoche und so startet der SVZ mit der identen Elf wie in Grabern.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

2 Eckbälle

Wer einen abwartenden und defensiven SVZ erwartet hat, wird von Start weg überrascht. Der SV UNIQA Ziersdorf versteckt sich nämlich nicht und spielt von der ersten Minute an couragiert mit. Beiden Teams ist aber eine gewisse Nervosität anzumerken und so gibt es doch zahlreiche Fehlpässe. Ebenso ist das Spiel von mehreren Fouls geprägt. Hier beweist Schiedsrichter Riegler Fingerspitzengefühl und lässt oft Gnade vor Recht ergehen. Den ersten spielerischen Aufreger gibt es nach 6 Minuten, als Anderle mittels einer Flugshow einen gefährlichen Guntersdorfer Freistoß parieren kann. Im Prinzip ist es eine sehr flotte und unterhaltsame Partie, die dann in der 26. Minute für den SVZ eine ungute Wendung nimmt. Zehn Ziersdorfer positionieren sich bei einem Eckball im eigenen Strafraum - der Corner wird kurz abgespielt, Kurzweil zieht vom rechten 16er Eck ab und der Ball sucht sich durch Freund und Feind hindurch den Weg unhaltbar ins lange Eck. Der SVZ hat auch in Folge große Spielanteile, aber kann genauso wie Guntersdorf keine Chancen herausspielen. Aber Guntersdorf hat seine Standards und so bringt ein weiterer Eckball das 0:2 mit sich (32.). Nun ist zu befürchten, dass der SVZ auseinanderfällt, doch er hält weiter dagegen und das Spiel ausgeglichen.
2. Hälfte:

Eine Unachtsamkeit
Der SVZ gibt dieses Spiel noch nicht verloren und versucht noch mehr Akzente im Spiel nach vorne zu setzen. Um wirklich Chancen zu erspielen, rückt die Mannschaft vielleicht das eine oder andere Mal doch zu zaghaft aus der eigenen Hälfte heraus. Ein Gestocher, bei dem Tobias Kührer am schnellsten reagiert und den Ball mit Übersicht ins Tor schießt, führt zum Anschlusstreffer (55.). Die Partie wird nun immer rassiger und obwohl es auf beiden Seiten zunächst an Torchancen mangelt, ist es eine interessante und spannende Begegnung. Zwei Halbchancen durch Jan Hromek bringen leider nichts ein (77., 81.). Das Visier des SVZ ist immer mehr geöffnet. So gibt es nun vermehrt immer wieder gefährliche Konter (75., 83.), doch abgesehen von einer Unachtsamkeit, bei der Kurzweil entwischt und das 3:1 erzielt (87.), nichts gefährliches. Nur zwei Minuten später gelingt Hromek zwar noch der erneute Anschluss, doch für den Ausgleich fehlen nun sowohl die Chancen, als auch die Zeit.
Fazit: Irgendwie seltsam - der SVZ gewinnt fünf Mal in Folge und wartet ausgerechnet bei der ersten Saisonniederlage mit der stärksten Leistung auf. Diese Niederlage liefert aber auch einen sehr wichtigen Aufschluss. Nämlich, dass die Mannschaft, wenn jeder rackert, diszipliniert die Aufgaben von Trainer Heichinger umsetzt, durchaus in der Lage ist, ganz vorne mitzuspielen. In den noch 24 Runden kann noch viel passieren und so ist diese Niederlage noch lange kein Beinbruch.
5:1 (4:0)
Torschütze SVZ:
Mustafoski
Bericht Reserve:
Diese Mal erwischte das junge Team einen schlechten Tag, an dem es an Laufbereitschaft, spielerischem Geschick und Einsatz mangelte. Doch solche Tage gibt es und gehören zur Entwicklung dazu. Also Kopf hoch.
Bericht (NÖFV-Online)


5.Runde: Fr.01.09.17
SU Grabern - SV UNIQA Ziersdorf 0:1 (0:1)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Goran Govedarevic
80
Aufstellung: Anderle, Radulovic, Mollay, Murhammer (HZ., Genger), Weiss, Hromek, Polland, Zuzic, Steiner, Kührer, Heichinger
Torfolge: 0:1 (Strafst., 38., Radulovic)
Bericht & Fazit: Marcus Stark


Vorschau:

Nicht auf die Tabelle schauen
Nimmt man allein den Tabellenstand her, spricht dieser eine deutliche Sprache - Letzter vs. Erster. Aber es handelt sich um eine Momentaufnahme nach nur vier Runden, Grabern hat erst drei Spiele absolviert und war eigentlich in keiner Partie so richtig chancenlos. Grabern selbst hofft natürlich (Homepage Grabern ) gegen den SVZ, wenn die eigene gute Offensive stark genug auftritt, eine Überraschung landen zu können. Ähnlich wie der SVZ setzt Grabern auf Nachwuchsarbeit und darf diesbezüglich ein Vorbild für einige Vereine sein.
Rockenbauer ist dieses Mal verhindert und für ihn läuft dieses Mal Julian Mollay von Beginn an auf.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Elfmetergeschenk vom Tormann

Man sieht vom Start weg, dass es sich bei Grabern nicht um einen üblichen Tabellenletzten in einer 2. Klasse handelt und dass sie diese Position ziemlich bald in Richtung Mittelfeld verlassen werden. Sie geben auch den ersten Schuss ab, der aber weit übers Tor geht (1.). Die Ziersdorfer werden durch ihren Jüngsten, Tobias Kührer, das erste Mal gefährlich (9.). Nur eine Minute später folgt ein schöner Angriff - Zuzic legt ab für Hromek, doch dessen Schuss vom 16er landet an der Querlatte. Der SVZ scheint nun das Spiel voll im Griff zu haben, doch abgesehen von einer kleinen Chance durch Steiner (20.) agiert der SVZ etwas zu ausrechenbar, um weitere Chancen zu kreieren. Die Graberner kommen zwar immer wieder schnell in Ziersdorfer Strafraumnähe, doch landen ihre Schüsse meist weit über dem Ziersdorfer Tor (24., 28., 35), sodass Tormann Anderle nie eingreifen muss. Auf der Gegenseite verfehlt Steiner bei einer guten Möglichkeit knapp (26.). In der 37. Minute zieht David Steiner ab und Tormann Steinböck wehrt den Ball in Richtung Toroutlinie ab. Dort ergattert Polland das Leder und wird, eigentlich unnötiger Weise, vom Tormann gefoult - den verhängten Penalty verwertet Radulovic sicher.
2. Hälfte:

Sogar das Licht ging aus
In den ersten zwanzig Minuten nach Wiederbeginn spielt der SVZ, wie es sich für einen Tabellenführer geziemt. Sie lassen Ball und Gegner laufen und suchen die Vorentscheidung. Irgendwie fehlt aber im Spiel nach vorne die letzte Entschlossenheit und so bleiben zwei Zuzic Möglichkeiten, bei der er einmal die Stange trifft (54.) und er einmal vom 11 übers Tor schießt, die einzigen nennenswerten Chancen in der zweiten Hälfte. In der 65. Minute fällt ein Teil des Flutlichtes aus, der Schiesdrichter unterbricht, doch als sich alle darauf einigten, dass man nach wie vor ausreichend sieht, geht es weiter. Nicht weiter geht es mit dem halbwegs guten Spiel der Ziersdorfer, denn ab sofort wird nur noch ein Hundskick geboten. Grabern greift noch zwei Mal gefährlich an, doch einmal rettet Radulovic (73.) und dann Heichinger (78.) mit einem perfekten Tackling im eigenen Strafraum. So zittern sich die Ziersdorfer über die Zeit und jubeln über den 5. Sieg im 5. Spiel.
Fazit: Am Ende gibt es drei Punkte und genau das war vor dem Spiel die Vorgabe. Kommenden Sonntag beim großen Meisterschaftsfavoriten in Guntersdorf sind die Vorzeichen ganz andere. Die Guntersdorfer, die ihre letzten beiden Spiele zweistellig gewinnen konnten, müssen gewinnen und der SVZ kann eigentlich nur überraschen.
4:5 (2:2)
Torschützen SVZ:
3x Kern, Kuntner, Stark
Bericht Reserve:
Der SVZ geht bei der starken Reserve in Grabern früh in Führung. Als Grabern dann in der zweiten Hälfte mit 3:2 in Front liegt, spricht nicht mehr viel für die junge Ziersdorfer Reserve. Doch ein Doppelschlag von Kern (60.), mit seinem dritten Tor, und Kuntner (61.) drehen die Partie. Nun haben die Ziersdorfer mehr vom Spiel, müssen aber den Ausgleich hinnehmen (70.). Der SVZ drückt weiter und fünf Minuten später trifft Stark aus rund 25 Metern zum verdienten 4:5 Endstand.
Bericht (NÖFV-Online)


04.Runde: So.27.08.17
SV UNIQA Ziersdorf - Eintr. Pulkautal 5:2 (2:1)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Ballspende:
Wein des Tages:
Mohamed Habrour
150
Theresia Hofmann
Weinbau Josef Weidinger, Ziersdorf
Aufstellung: Anderle, Radulovic, Murhammer, Weiss, Hromek, Rockenbauer (66., Mollay), Polland, Zuzic, Steiner, Kührer (89., Kührer), Heichinger (80., Attermeyer)
Torfolge: 0:1 (24., Habeler); 1:1 (40., Hromnek); 2:1 (44., Steiner); 3:1 (51., Steiner); 4:1 (60., Steiner); 5:1 (87., Hromek)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:

5 Neue in Pfaffendorf
4:0 und 9:0 zugunsten des SV UNIQA Ziersdorf lauteten in der Saison 2013/14 die Ergebnisse. Seit dem hat sich Eintr. Pulkautal sehr gut verstärkt. Allein diesen Sommer holte man fünf Neue - mit Jiri Jaros z.B. den Torschützenkönig der Saison 15/16 aus Sitzendorf. Der derzeitige Toptorjäger bei Pulkautal ist Eduard Kosch, der ja auch für den SVZ eineinhalb Saisonen lang die Fußballschuhe schnürte. In der letzten Runde lag die Eintracht gegen Grabern bereits mit 0:3 zurück, bewies dann enorme Moral und gewann schlussendlich mit 6:4.
Abgesehen von dem gesperrten Gernot Traxler kann Trainer Erwin Heichinger dieses Mal aus dem Vollen schöpfen und somit gibt es im Vergleich zur Vorwoche nur eine Änderung, denn Radulovic rückt wieder in die Innenverteidigung.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Erneuter Rückstand

Bereits nach 5 Minuten werden die Nerven der 150 Zuseher strapaziert. Steiner scheitert mit einer Halbchance, manche haben dabei sogar ein gegnerisches Handspiel im Strafraum gesehen - es folgt ein schneller Gegenstoß, Polland kommt in Folge eines Remplers zu Fall, berührt beim Versuch Aufzustehen den Ball und es gibt Elfmeter. Doch zum Glück hat der SVZ zurzeit einen in sehr guter Form befindlichen Tormann zwischen den Pfosten, denn Anderle pariert den von Jaros gar nicht schlecht geschossenen Elfmeter bravourös. Kurz danach scheitert Hromek am gegnerischen Tormann, der mittels Fußabwehr rettet, bei einem 100er (11.).Nach etwa 20 Minuten findet der SVZ etwas besser ins Spiel, wobei sich die Pulkautaler nach wie vor bärenstark präsentieren. Nachdem die Zuordnung in der Ziersdorfer Hintermannschaft einmal gar nicht stimmt, packt Habeler die Gelegenheit beim Schopf und bringt die Eintracht in Führung (24.). Die Pulkautaler setzen nun nach, vergeben aber in der 34. Minute einen Hunderter. Plötzlich blitzt es und Schiedsrichter Habrour unterbricht für 20 Minuten das Spiel. Trainer Heichinger nützt die Zeit und nimmt die eine oder andere taktische Adaptierung vor. Nach Wiederbeginn haben die Pulkautaler noch eine Halbchance (39.), aber das Spiel läuft nun eigentlich nur noch in Richtung Gästetor. Zwei schnelle Angriffe bringen sogar noch eine Ziersdorfer Pausenführung mit sich. Zunächst sorgt Hromek auf Raten (40.) für den Ausgleich und dann Steiner mit einem super Heber (44.) für das 2:1.
2. Hälfte:

Erneute starke 2. Hälfte
Der SVZ setzt seine Spielfreude fort und ist weiterhin das domminierende Team. Zunächst scheitert Steiner am Fuß des Tormanns (50.), doch gleich darauf kann der Keeper einen Schuss von Weiss nur kurz abwehren und Steiner staubt zum 3:1 ab (51.). Die Ziersdorfer spielen jetzt wie aus einem Guss, doch Zuzic (53.) bzw. Steiner, der den Ball an die Latte hebt (57.) verabsäumen den Sack endgültig zuzumachen. Als zwei Ziersdorfer am 5er Luftlöcher schlagen, obliegt es Anderle dank einer super Reaktion seine Farben vor einem weiteren Gegentreffer zu bewahren (56.). Mit dem 4:1 durch Steiner (60.) ist das Spiel schließlich entschieden und der SVZ spielt nun wirklich stark. Innerhalb von zwei Minuten scheitert der SVZ zweimal am Aluminium (69., 71,) und so kommt die Eintracht, nach einem schnellen Gegenstoß zum zweiten Treffer (78.). Eine Ziersdorfer Doppelchance bringt zunächst nichts ein, doch schlussendlich sorgt Hromek doch noch für einen Treffer (87.) und der SVZ darf über den vierten Sieg im vierten Spiel jubeln.
Fazit:

Marschrichtung stimmt
Die Gäste aus dem Pulkautal erwiesen sich als das erwartet starke Team. Doch wie bereits in der Vorwoche bewies das Ziersdorfer Team sowohl Nerven als auch Moral und konnte so einen Rückstand noch vor der Pause in eine Führung verwandeln. Abgesehen von den frühen Rückständen scheint die Marschrichtung zu stimmen, denn die Form scheint im Vergleich zur Vorbereitung stetig zu steigen. Vor allem disziplinär erweist sich das Team gegenwärtig wie eine Ministrantengruppe, über die man nicht meckern kann - nur weiter so.
2:4 (2:3)
Torschützen SVZ:
2x Kern
Bericht Reserve:

Es ist für die junge Ziersdorfer Reserve, die sich ja zum Großteil aus der vorjährigen U16 zusammensetzt, der erste kleine Rückschlag. Dennoch hielt sie gegen den aktuellen Tabellenführer gut dagegen. Das Spiel musste wegen eines Gewitters in der ersten Hälfte kurzfristig unterbrochen werden und dann in der 72. Minute wegen eines erneuten Gewitters vorzeitig abgepfiffen werden.
Bericht (NÖFV-Online)


3.Runde: Sa.19.08.17
UFC Hadres - SV UNIQA Ziersdorf 1:4 (1:2)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Gerald Tiefenbacher
80
Aufstellung: Anderle, Attermeyer, Murhammer, Weiss (41., Weiss), Hromek, Rockenbauer, Polland, Zuzic, Steiner, Kührer, Heichinger (84., Genger)
Torfolge: 1:0 (21., Ernst); 1:1 (29., Hromek); 1:2 (39., Steiner); 1:3 (76., Murkammer); 1:4 (82., Steiner)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:
Vor rund 25 Jahren stand man sich zuletzt gegenüber. Damals spielten beide Mannschaften in der 2. Landesliga und man lieferte sich packende Duelle im Weinlandcup. Nicht minder spannend wird es kommenden Samstag werden. Immerhin trifft der Vierte auf den Dritten und beide Teams haben das Punktemaximum auf dem Konto. Vorallem erste Runde setzten die Hadreser mit 2:6 dem Sieg in Grabern ein saftiges Ausrufezeichen.
Trainer Heichinger muss gegen seinen Ex-Klub, er trainierte die Hadreser eine halbe Saison lang, auf den langzeitverletzten Kapitän Zehetner, der sein Team aber bei jedem Spiel als Zuseher unterstützt, auf den gesperrten Traxler, als auch den dienstlich verhinderten Radulovic verzichten.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Der SVZ dreht das Spiel

Das Spiel beginnt mit einer Großchance für den SVZ, doch Steiner scheitert allein vor dem gegnerischen Tormann (1.). Danach hat der SVZ zwar um den Hauch mehr Spielanteile, aber genauso wie die Gastgeber keine Torchancen. Die erste Möglichkeit der Hadreser führt prompt zum 1:0 (21.). Es ist ein perfekt ausgeführter Konter, der das Spiel doch einigermaßen auf den Kopf stellt. Die Ziersdorfer sind nun kurzzeitig etwas von der Rolle und zwei aufeinander folgende Fehlpässe im Mittelfeld bringen die zweite Hadreser Möglichkeit, nur zwei Minuten nach dem Gegentreffer, mit sich. Spätestens jetzt haben die Gäste verstanden, dass sie wohl ein Schäüflein nachlegen müssen. Sie nehmen fortan wieder das Heft in die Hand. Rockenbauer zirkelt einen seitlichen Freistoß in den Fünferraum und Hromek scherzelt den Ball zum Ausgleich ins Tor (29.). Dieser Ausgleich beflügelt die Schwarz-Weissen weiter und ein super Spielzug endet zehn Minuten später sogar mit der Ziersdorfer Pausenführung. Dabei setzt Polland Hromek ein, dieser leitet weiter zu Steiner, welcher in der Manier eines Torjägers abschließt Weniger erfreulich ist, dass Weiss noch vor der Pause verletzt vom Platz muss. Er wird durch Hoffmann ersetzt.
2. Hälfte:

Tor des Monats
Die ersten 10 Minuten nach Wiederbeginn gehören den Hadresern. In dieser Phase rettet einmal Anderle seine Farben durch eine super Parade vor einem Gegentreffer, als er einen gefährlich anmutenden Distanzschuss über die Latte dreht. Sonst ist der Ziersdorfer Schlussmann aber in der zweiten Hälfte mehr oder weniger beschäftigungslos. Spätestens als der Hadreser Wollner wegen zu heftiger Kritik mit Rot vom Platz gestellt wird (62.), scheinen die Gastgeber mit ihrem Latein am Ende zu sein. Die vereinzelten Angriffe verebben in der gut stehenden Ziersdorfer Hintermannschaft, aus der man heute Ingo Attermeyer hervorheben kann. Ein weiterer starker Defensiver sorgt in der 76. Minute mit dem "Tor der Runde" für die endgültige Vorentscheidung - Werner Murhmmer zirkelt von der linken Strafraumgrenze den Ball ins lange Eck. In den letzten 10 Minuten hat der SVZ noch vier gute Möglichkeiten. Eine davon verwertet Steiner zum 1:4 Endstand (82.).
Fazit: Die Gespräche beim Training und vor dem Spiel haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Eine vorbildlich disziplinierte Ziersdorfer Mannschaft gewinnt gegen wahrlich nicht schlechte Hadreser mit 1:4. Freilich ist noch vieles zu verbessern. Das derzeitige Leistungsvermögen könnte gegen die Titelanwärter aus Guntersdorf, Nappersdorf, Zellerndorf, … und aktuell auch Ravelsbach vielleicht NOCH zu wenig sein. Aber die Mannschaft hat Potential, verbessert sich von Spiel zu Spiel und dies gibt zurzeit Anlass zur Hoffnung.
3:3 (1:1)
Torschützen SVZ:
2x Kuntner; Tobias
Bericht Reserve:
Die vergebenen Chancen sollten eigentlich zum Gewinn von zwei Matches reichen. Die junge Reserve wird aber vier Mal ausgekontert, fängt sich dabei drei Gegentreffer ein und muss am Ende sogar nicht froh sein, einen Punkt zu ergattern. Der Ausgleichstreffer gelingt nämlich in der Schlussminute per Elfmeter.
Bericht (NÖFV-Online)


2.Runde: Di.15.08.17
USV Eggendorf - SV UNIQA Ziersdorf 1:4 (1:3)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Gerhard Ratzberger
50
Aufstellung: Anderle, Murhammer (HZ., Mollay), Weiss, Hromek, Rockenbauer, Polland, Zuzic, Steiner (69., Stark), Traxler, Kührer, Sahbegovic (HZ., Heichinger)
Torfolge: 0:1 (3., Kührer); 1:1 (11., Sieber); 1:2 (22., Hromek); 1:3 (37., Steiner); 1:4 (66., Zuzic)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:
Allein die Ergebnisse der ersten Runde - 4:0 Sieg der Ziersdorfer und die klare 8:0 Niederlage der Eggendorfer - vergeben die Favoritenrolle deutlich. Laut NÖN-Bericht haben aber im ersten Spiel 7 Eggendorfer Stammkräfte gefehlt, aber auch dies soll nichts daran ändern, dass ein Auswärtssieg quasi Pflicht ist.
Auf Seiten des SVZ fehlt der gesperrte Radulovic. Für ihn beginnt der junge Maissauer Hamza Sahbegovic, der erst im Sommer zum SVZ gestoßen ist. Der SVZ hat somit 5 Nachwuchsspieler im Aufgebot.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Debut-Tor von Tobias Kührer

Der SVZ beginnt sehr konzentriert und eigentlich auch so, wie man gegen tief stehende Mannschaften zum Erfolg kommen kann - nämlich über die Seite. Jan Hromek spielt quer zu David Steiner, dieser legt ideal für Tobias Kührer ab und der Ziersdorfer Jungspund sorgt mit seinem ersten Kampfmannschaftstor für die wunschgemäße frühe Führung (3.). Der SVZ ist weiterhin am Drücker, Tormann Anderle hat noch keinen Ball berührt, als Steiner am gegnerischen Strafraum den Ball verliert - der SVZ ist mit zwei Pässen völlig offen und muss den Ausgleich hinnehmen (11.). Die Ziersdorfer sind auch in Folge spielbestimmend, aber das Anfangs gezeigte Spiel über die Flügel wird nun nicht mehr praktiziert. Es gibt immer nur den weiten Pass nach vorne, was den tief stehenden Eggendofern in die Hände spielt. Dennoch gibt es drei Hochkaräter, doch Steiner (17.), Kührer (17.) und Martin Zuzic (18.) vergeben. Nach 22 Minuten spielt Werner Murhammer einen Freistoß aus der eigenen Hälfte in den Strafraum und Hromek sorgt mit einem Drehschuss für die neuerliche Ziersdorfer Führung. Bis zur Pause vergibt der SVZ gefühlte 8 Großchancen und trifft nur noch einmal in der Person von Steiner (37.).
2. Hälfte:

Nicht zum Hinsehen
Die Kabinenansprache des Eggendorfer Trainers scheint etwas bewirkt zu haben, denn auf einmal sind die Gastgeber gefährlich und kommen zu drei guten Möglichkeiten (54., 56., 68.). Bei der Dritten zeigt Tormann Anderle seine Klasse, indem er einen platzierten Schuss parieren kann. Nach diesen sehr schlechten 25 Minuten aus Ziersdorfer Sicht, ist es Zuzic, der die Ruhe bewahrt und für die endgültige Entscheidung sorgt. In der Schlussviertelstunde vergibt der SVZ wieder zahlreiche Chancen und trifft einmal die Latte. Das Gebotene hat aber dennoch relativ wenig mit Fußball zu tun und so ist eigentlich jeder froh, als Schiedsrichter Ratzberger dem Spuk nach 93 Minuten ein Ende setzt.
Fazit: Auch Eggendorf verfügt über keine Reserve, wodurch unsere Reservespieler diese Runde pausieren mussten. Dieses Schicksal blüht ihnen diesen Herbst noch zwei Mal, denn auch Sitzendorf und Großkadolz verfügen über keine zweite Mannschaft. Wohin dies führen wird ist nicht absehbar. Es bleibt zu hoffen, dass nicht noch weitere Vereine in Zukunft ohne Reserve antreten werden.


22.Runde: So.13.08.17
SV UNIQA Ziersdorf - ESV Sigmundsherberg 4:0(0:0)
Schiedsrichter:
Zuschauer:
Patronanz:
Ballspende:
Wein des Tages:
Stephan Tren
100
Leopold Kührner
Bräutigam Markus Pasching
Weinbau Andreas Pröll, Radlbrunn
Aufstellung: Anderle, Radulovic, Murhammer, Weiss (82., Stark), Hromek (86., Mollay), Rockenbauer, Polland, Zuzic, Steiner, Traxler, Kührer (74., Sahbegovic)
Torfolge: 1:0 (52., Polland); 2:0 (60., Steiner); 3:0 (72., Steiner); 4:0 (76., Hromek)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:
Kommenden Sonntag um 17 Uhr geht es los - der SV UNIQA Ziersdorf startet zu Hause gegen den ESV Sigmundsherberg in die Meisterschaft. Bei den Waldviertlern steht mit Robo Zeleznik nach wie vor ein alter Bekannter als Trainer an der Seitenlinie. Bei Sigmundsherberg gibt es vier Neuzugänge. Ähnlich wie beim SVZ waren die Ergebnisse in der Vorbereitung nicht so wirklich berauschend, wobei die Robo Truppe immerhin einen Sieg feiern konnte.
Im Gegensatz zur Vorbereitung kann aber Trainer Heichinger mittlerweile, abgesehen von Kevin Heichinger und Paul Hofmann, auf den gesamten Kader zurückgreifen. Besonders erfreulich ist, dass nach einem Jahr Verletzungspause Werner Murhammer wieder zurück ist.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Fußballerische Schonkost

Vielleicht hätte es das fehlende Selbstvertrauen gebracht, wenn der Heber von Polland im Tor gelandet wäre (8.) und nicht ein Sigmundsherberger knapp vor der Linie gerettet hätte. So ist aber die Verunsicherung nicht zu übersehen. Fehlpässe auf beiden Seiten prägen das Geschehen und so ist es nicht gerade ein Hochgenuss, was die 100 Zuseher in der ersten Hälfe geboten bekommen. Die Ziersdorfer kommen nach einem Gestocher (27.) bzw. nach einem Konter über Steiner (38.) zu den nächsten Möglichkeiten. Die Beste hat der 15jährige Kührer nach 43 Minuten. Er überspielt couragiert zwei Waldviertler, scheitert aber schlussendlich im 1:1 am gegnerischen Tormann. Der SVZ hat bei zwei sehr guten Sigmundsherberger Chancen auch Glück (6.; 23.) unbeschadet in die Kabine gehen zu können.
2. Hälfte:

Gute zweite Hälfte
Nach Wiederbeginn tritt der SVZ wesentlich selbstbewusster auf. Es wird nun mehr gespielt und dieses Engagement wird nach 52 Minuten belohnt. Ein seitlich getretener Freistoß landet via Kührer vor Polland und der an diesem Nachmittag stärkste Ziersdorfer trifft aus rund 25 Metern zum 1:0. Durch das 2:0 von Steiner ist der Bann nun endgültig gebrochen (60.) und der SVZ kann nun frei aufspielen. Die Sigmundsherberger tauchen nur noch sporadisch vor dem Ziersdorfer Kasten auf. Bei so einem Angriff versucht Radulovic zu retten, trifft dabei den Gegner und wird mit Gelb-Rot vom Platz gestellt (70.). Den folgenden Freistoß fängt der sichere Ziersdorfer Schlussmann Anderle souverän. Aber auch in Unterzahl ist der SVZ spielbestimmend und die beiden noch folgenden Treffer spiegeln das Gesehene eigentlich sehr gut wider.
Fazit: Unterm Strich war es ganz OK und die Mannschaft konnte die Erwartungen erfüllen. Jetzt gibt es einen Tag Pause dann geht es nach Eggendorf im Thale, wo man wiederum als Favorit in die Partie gehen wird. Aber Achtung: der Platz und auch der sicherlich sehr defensiv eingestellte Gegner werden dem SVZ alles abverlangen und auch am Dienstag wird eine Leistung wie in der ersten Hälfte zu wenig sein um zu reüssieren.
9:3 (2:1) -->
Torschützen SVZ:
4x Kern; 2x Ötztürk, 1x Kuntner; 1x Mollay, 1x Pröglhöf
Bericht Reserve:
Auch Torhüter können kicken!
Tormann Markus Pröglhöf, der in der zweiten Hälfte kurz sein Talent als Feldspieler zeigte, traf nämlich aus rund 25 Metern zum 9:3. Leider wurde genau dieser Treffer im Online unterschlagen. Es war eine sehr solide und vor allem sehr disziplinierte Leistung, die zu diesem klaren Auftaktsieg führte.
Bericht (NÖFV-Online)