Spielberichte Herbst 2019
1.Runde: So.18.08.19
SVZ - SV Horn Amateure   1:7 (1:1)
Schiedsrichter:
Zuschauer
Ballspende:
Wein des Tages:
Markus Marchsteiner
200
Fetter Hollabrunn
Weinhaus Greilinger
Aufstellung: L. Pröll, , M. Hirsch, G. Traxler (65., J. Hromek), J. Mollay, T. Kührer, K. Spätauf (72., K. Heichinger), D. Stark, M. Zuzic (48., F. Weiss), D. Steiner, L. Kirchner, D. Guggenberger
Torfolge: 1:0 (25., Spätauf); 1:1 (32., Weizmann); 1:2 (47., Daxböck); 1:3 (63., Weinhappel; 1:4 (74., Sima); 1:5 (86., Schnopp); 1:6 (88., Weizmann); 1:7 (91., Sima)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:
Aufsteiger gegen Absteiger
Beim den letzten beiden Aufeinandertreffen mit den Horner Amateuren in der Saison 2011/2010 (H 1:1; A 0:3 Sieg für den SVZ) hütete noch der jetzige Red Bull Salzburg Keeper Cican Stankovic das Horner Tor. Dieses Mal ist es das Duell Auf- vs. Absteiger und die Ziersdorfer können es kaum noch erwarten, dass es endlich in der 1. Klasse losgeht.

Lukas Kirchner steht wieder zur Verfügung und so muss Trainer Klaus-Jürgen Spätauf nur noch auf die beiden verletzten Dejan Radlovic, sowie Clemens Riepl verzichten. Gegenüber der Cupniederlage lässt er zunächst Kevin Heichinger und Jan Hromek auf der Bank Platz nehmen.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Katastrophale erste 25 Minuten
Nach einem fünfminütigen Abtasten übernehmen die Gäste aus Horn immer mehr das Kommando und es entwickelt sich ein Spiel auf ein Tor, mit gelegentlichen Konterangriffen der Ziersdorfer. So vergeben die Horner in den ersten 20 Minuten drei Großchancen (12., 16., 19.) und die Ziersdorfer gehen aus einem schnellen Gegenangriff über David Steiner, der Klaus-J. Spätauf im Zentrum bedient und welcher aus rund 12 Metern abschließt in Führung (25.). Zwei Minuten später steht der wahrscheinlich beste Ziersdorfer an diesem Nachmittag, Lorenz Pröll, im Mittelpunkt, als er im 1:1 rettet. Im Prinzip ist das Spiel nun kurzzeitig fast sowas wie ausgeglichen und Ziersdorf kommt zu zwei sehr guten Möglichkeiten (27., 32.). Vor allem die zweite vergebene Möglichkeit ist fatal, denn auf sie folgt ein schneller Gegenstoß, welcher zum 1:1 führt (32.). Die Horner werden in der 37. Minute abermals nach einem Konter gefährlich, doch sie schießen zum Glück knapp vorbei.
2. Hälfte:

Katastrophale Schlussphase
Wie schon gegen Gars schläft der SVZ zu Wiederbeginn und startet mit einem Gegentreffer. Anders ist es nicht zu erklären, dass bei einem Zuspiel ins Zentrum niemand eine Reaktion zeigt, und Daxböck völlig unbehelligt aus ca. 14 Metern einschießen kann. Nun entwickelt sich ein munterer Schlagabtausch, bei dem beide Defensiven mit offenem Visier agieren. So gibt es zahlreiche Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Ziersdorf vergibt fünf gute Chancen (52., 57., 58., 60., 65.). Die Letzte ist abermals fatal, denn wiederum führt der folgende Gegenstoß zu einem Gegentreffer. Obwohl in der letzten Viertelstunde der eine oder andere Schwarz-Weiße stehend k.o. zu sein scheint, kommt der SVZ noch zu drei guten Möglichkeiten, doch Jan Hromek (70.) und David Steiner (83., 85.) haben heute ihr Visier alles andere als gut eingestellt. Im Prinzip spielen die Horner jetzt mit den Ziersdorfern Katz und Maus, erspielen sich noch zahlreichen Möglichkeiten und siegen, nicht zuletzt aufgrund einer sehr starken Darbietung deutlich.
Fazit: Nach dem Spiel ist man immer klüger und so kann man vielleicht einen Tag danach folgendes Resümee ziehen. Es war verhängnisvoll, dass man versucht hat, mit diesen spiel- und laufstarken Hornern, die fünf Mal in der Woche trainieren, mitzuspielen. Ob es ein probates Mittel gegeben hätte, um gegen diese Horner reüssieren zu können, bleibt dahin gestellt.
Reserve: keine



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Cup 1.Runde: Sa.10.08.19
SVZ - SCU Gars   1:4 (1:2)
Schiedsrichter:
Zuschauer
Ballspende:
Mehmet Günes; Marko Misic
160
Leopold Kührner
Aufstellung: L. Pröll, , G. Traxler, J. Mollay, J. Hromek (60, L. Waltner), K. Spätauf, D. Stark, M. Zuzic (HZ, T. Kührer), D. Steiner, M. Hirsch, K. Heichinger (90., F. Grabler), G. Guggenberger
Torfolge: 0:1 (3., Hinger); 1:1 (Strafst., 15., Steiner); 1:2 (38., Hinger); 1:3 (47., Jakes); 1:4 (49., Schachinger)
Bericht & Fazit: Marcus Stark
Fotos

Vorschau:
Ein echter CUP-Schlager
Mit dem SCU Gars hat der SV UNIQA Ziersdorf den aktuellen Meister der 1. Klasse Nordwest-Mitte zugelost bekommen. Es kommt also ein alter Derbygegner nach Ziersdorf. Vier der letzten 6 Begegnungen konnte der SVZ für sich entscheiden, wobei die letzten beiden Spiele aus Ziersdorfer Sicht verloren gingen. In dieser 1. Runde des Admiral-Meistercups ist freilich der Gebietsligist klar zu favorisieren, wobei sich der SVZ, trotz des einen oder anderen schmerzhaften Ausfalls, nicht ganz chancenlos sieht. Also, lasst euch diesen Schlager nicht entgehen und kommt am Samstag in die Ziersdorfer Fetter-Hagebau Arena!

SVZ Trainer Klaus-Jürgen Spätauf muss einiges improvisieren, denn mit Raphael Anderle, Lukas Kirchner, Dejan Radulovic, Clemens Riepl und Florian Weiss fehlen fünf sehr wesentliche Kräfte.
Bericht (NÖFV-Online)
1. Hälfte:

Frühe kalte Dusche
Trotz der Ausfälle sieht der SVZ eine Chance, muss jedoch nach bereits drei Minuten das 0:1 hinnehmen. Vom Gegenstoß weg trägt der SVZ einen sehr zielgerichteten Angriff vor, doch SVZ Neuzugang Martin Hirsch scheitert im 1:1 am Keeper (3.). Die Ziersdorfer haben nun alles im Griff und der Ausgleichstreffer scheint mehr als möglich. Julian Mollay spielt einen wunderbaren Diagonalpass auf David Stark, der geht rechts ein paar Meter, doch seinen ebenfalls wunderbaren Pass in die Mitte vergibt David Steiner aus vier Metern (13.). Somit ist der zweite Hunderter Geschichte, aber nicht das aktuell gute Ziersdorfer Spiel. Eine Minute später um kurvt Jan Hromek ein paar Garser und kann nur mit einem Foul gestoppt werden. Den Penalty verwertet David Steiner staubtrocken (15.). Die Garser werden nun etwas stärker und kommen in der folgenden Viertelstunde zu drei guten Möglichkeiten (20., 22., 28.). Zwei Mal rettet dabei Lorenz Pröll und vor allem bei einem Schuss aus kurzer Distanz, den er mit einem sensationellen Reflex aus dem linken unteren Eck fischt (22.), zeigt er, dass der SVZ auch nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Raphael Anderle erneut eine sehr starke Nummer 1 im Tor stehen hat. Die letzten 15 Minuten der ersten Hälfte sind ausgeglichen, doch ein unnötiger Fehlpass in der Vorwärtsbewegung der gesamten Ziersdorfer Elf führt zur neuerlichen Garser Führung (38.). Jan Hromek hätte in der 43. Minuten ausgleichen müssen, doch er knallt das Leder aus drei Metern übers Tor.
2. Hälfte:

Erneute kalte Dusche
Wegen eines Wolkenbruchs steht das Spiel knapp vor einem Abbruch. Nach einer halben Stunde, in der sich die 160 Zuseher in der gewohnt sehr gut geführten Ziersdorfer Kantine verwöhnen lassen, geht es doch noch weiter. Leider aber nicht wunschgemäß, denn zwei weitere Unachtsamkeiten im Ziersdorfer Defensivspiel führen zur frühen Vorentscheidung. Nach einem Doppelpass zwischen David Steiner und Martin Hirsch, wird Zweiterer im Strafraum gelegt, doch David Steiner lupft den Ball lässig über das Tor (55.). Dieser vergebene Elfmeter ist der vierte nicht genützte Hunderter und somit scheint das Spiel endgültig verloren zu sein. Kurz danach scheitert Martin Hirsch zum zweiten Mal im 1:1 am Tormann (65.). Danach schwindet die letzte Hoffnung aus dem Ziersdorfer Spiel, Gars hat noch zwei gute Chancen (68., 83.) und steigt mit dem 1:4 in die nächste Runde auf.
Fazit: Während der SVZ nach dem Spiel mit den vergebenen Chancen, als auch den individuellen Fehlern hadert und durchaus der Meinung ist, dass man dieses Spiel auch zu seinen Gunsten entscheiden hätte können, sieht das Gars Trainer Martin Aichinger bei seinem NÖN Kommentar etwas anders: "Wir hätten auch höher gewinnen können, aber ich bin zufrieden. Wichtig ist, dass wir aufgestiegen sind und dass sich niemand verletzt hat". Aber auch das macht Fußball aus, dass man am Ende auch alles etwas anders sehen darf und kann. Fakt ist aber, dass sich der SVZ mit dieser Truppe nicht vor der ersten Klasse zu fürchten braucht.
Reserve::

1:2 (1:1)
Torschütze SVZ:
Michael Schörg
Bericht Reserve:

Ein großes Lob an die Ziersdorfer Reserve- sie hält das Spiel gegen einen sehr starken Gegner mehr als offen und hätte mit etwas mehr Fortune durchaus ein Unentschieden erreichen können.
Bericht (NÖFV-Online)